Der in Mauern lebende Fotografiker hat sich darauf spezialisiert, eigene Fotografien am Computer so grafisch zu bearbeiten, dass dabei starkfarbige, expressive Bilder entstehen. Nun hat er Themen wie Angst, Folter und Hass in höllisch anmutende Kompositionen übersetzt, deren Formen häufig in glühendem Orangerot auf schwarzem Grund aufleuchten. Mit dieser Kombination von unergründlich tiefen Abgründen und vitalem Strahlen will Hoeveler verdeutlichen, dass es trotz aller Unzulänglichkeiten letztlich um das Gute geht.

FINK, Juni 2018, S. 7

 

Bis 15. Juli 2018 zeigt derselbe seine ,,Mond-Gesichter" im Residenz Cafe in Landshut. Für diese Ausstellung setzte er den Mond als Metapher für essentielle Empfindungen wie Erlösung, Freiheit oder Nähe ein, indem er den Trabanten in verschiedenen Konstellationen präsentiert. Mal beleuchtet er dustere Landschaften, mal steht er in Korrespondenz mit diversen Gebäuden. Wichtig ist dabei auch immer die spirituelle Qualität des Mondes, der mit seinem zyklisch ab- und zunehmenden Rhythmus als Sinnbild für den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen steht. Gemeinhin gilt er als Sonne der Nacht, die Licht ins Dunkel bringt und häufig für eine romantische Stimmung sorgt, allerdings kann sein fahler Schein auch Unbehagen einflößen. All diese Aspekte finden sich in den Kompositionen wieder.

FINK, Juni 2018, S. 7

 

Wer vor Wolfdietrich Hoevelers Fotografiken steht, spürt die existentielle Wucht der Bilder. Die Bilder ziehen den Betrachter in ihren Bann und zwingen ihn, sich dazu zu verhalten.

Sie sagen, dass Sie mit ihren Werke Ihre Gefühls- und Gedankenwelt ausdrücken. Die Frage und die Suche nach Sinn, nach Hoffnung, nach dem Ort und der Dimension des Behaustseins ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Werk, aus dem hier ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist. Ihre Bilder sprechen den Betrachter sofort und unmittelbar an. Die Bilder haben Tiefgründigkeit und Humor, sie bilden das Leben ab und stellen es doch immer wieder auf den Kopf.

 

Adelheid Widmann, Leiterin Seniorenpastoral Ordinariat München-Freising, 9.2.2018

 

 

Seit 2014 konzentriert er sich auf das Potenzial der digitalen Fotografie und nennt seine Werke „Fotografi(e)ken“, eine Mixtur aus Fotografie und Computergrafik. Als Basis dafür dienen Aufnahmen von verschiedensten Motiven, die er auf dem PC mit leuchtenden Farben überarbeitet, quasi übermalt, und somit eine zweite Ebene generiert, die der Szenerie surreale Akzente verleiht…

Elisabeth Hoffmann in FINK, das Magazin aus Freising, 02/2018,  S.57

 

Doch immer, so können Stammbesucher der Ausstellungen von Hoeveler bestätigen, ist seine ganz individuelle Handschrift, sein eigener Stil erkennbar: Vor allem die intensiven Farbkompositionen springen dabei ins Auge.

Freisinger Tagblatt, 27.11.2017

 

 

Mit den Bildern hat Hoeveler seinen eigenen Stil entwickelt, den er weiterentwickelt, weil er stets etwas neues ausprobiert und experimentell mit der Kunst umgeht.

Rudolf Heinz, Kulturreferent der Stadt Moosburg in

Moosburger Zeitung, 27.11.2017

 

 

In vielen von Hoevelers Bildern steht das Kreuz in der Natur und vor einem weiten Himmel. Kultur trifft auf Natur… Das Transzendentale des Moments hat Hoeveler längst durchschaut… Kreuze werden so zu "Garanten" (so ein weiterer Bildtitel) auf Hoffnung. Nach Trost, nach mehr, nach Ewigkeit.

Moosburger Zeitung, 6.4.2017

 

 

Hoevelers Bilder und Videos sind kraftvoll - kraftvoll farbig und kraftvoll in ihrer Aussage.

Freisinger Tagblatt, 3.4.2017

 

Hoeveler spricht davon, dass die Städte „wie in einem Traum“ gesehen werden könnten. Damit ist er nahe am Surrealismus, für den der Traum ebenfalls eine große Rolle spielt. Surreal meint aber auch ein Mehr an Realität. Gerade die reduzierten Bilder … gewinnen so an geradezu Hyperrealität.

Moosburger Zeitung, 19. August 2015

 

 

Seine Bilder leben von der Spannung aus Struktur, Fläche und Farbe.

Süddeutsche Zeitung, 13. August 2015

 

 

Und so vermischen sich Traum und Wirklichkeit, Imagination und das Tatsächliche in den Bildern Hoevelers zahlreiche Male, indem sie eine fruchtbare Symbiose eingingen.

Moosburger Zeitung, 17. Juni 2015

 

 

Seine Bilderwelt ist farbig und lebensbejahend. Die klaren Bildaussagen seiner Motive sprechen für sich.

Freisinger Tagblatt, 15. Juni 2015

 

 

So wird Realität als neue Erfahrung in Form eines künstlerischen Werkes wiedergegeben, und es entsteht damit eine neue Wirklichkeit.

Moosburger Zeitung, 3. Juni 2015

 

 

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© Wolfdietrich Hoeveler