„Alle welt ist erschreckt und überpoltert, bis sie endlich in ein bockshorn ist gejagt“, Martin Luther, 1530 

 

Wir alle kennen das Sprichwort „Lass‘ dich nicht ins Bockshorn jagen!“, was so viel heißt wie „Lass‘ dich nicht hereinlegen, glaube nicht alles, lass‘ dich nicht erpressen.“

Aber nicht immer steckt böse Absicht dahinter, wenn der Schein trügt. „Trompe l’oiel“ zum Beispiel ist eine ganze Kunstrichtung, die das Ziel hat, den Betrachter hinters Licht zu führen.
So oder so steht die Frage im Raum: Wie gehe ich mit Täuschung und Lüge um? Unser Wertesystem, als Ergebnis aus Erziehung und Erfahrung, hilft uns dabei, den richtigen Weg zu finden.

In meiner Ausstellung werden aus dem gesprochenen Wort über 30 Bilder und Videos, die den Besucher überraschen und zum Nachdenken anregen sollen.

 

Erstmalig wird im Alten Rathaus, Hauptstr. 2, darüber hinaus mein Zyklus „Oratio Montana – Die goldene Regel“ gezeigt, der auf den Texten des Matthäus-Evangeliums basiert. Mit dieser Präsentation möchte ich ein besonderes Zeichen für unsere tradierten Werte setzen.

 

Bei der Vernissage am 12.7.2019 sang der bekannte und beliebte Chor MOSAIK.

 

 

 

Ansprache Pfarrer Spielauer zur Ausstellung "Wo ist das Bockshorn?"
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© Wolfdietrich Hoeveler